Heute gehts weiter mit drei Themen, die ich hier vorstellen möchte, um die Erlebniswelt von neurodivergenten Menschen nachvollziehbarer zu machen. Es geht erstens um Allodynie, wie das Schmerzempfinden bei sinnlichen Reizen heißt, zweitens um einen erweiteren Blick auf Stimming und um das Gruppending.
Hier die Links zu den in der Folge besprochenen Infos:
@Erdrandbewohner@sofasophia Ich habe den Vortrag auch gesehen und kann versuchen, ein paar Schlagworte für die weitere Recherche zu liefern.
Alle Menschen benötigen gemäß dem Modell der Transaktionsanalyse von Berne sogenannte Strokes, also positive Aufmerksamkeit. In welcher Form sie diese Aufmerksamkeit verteilen, ist evolutionär bedingt sehr unterschiedlich. https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse#Strokes
Hoher sozialer Status ist den meisten Menschen (unterbewusst) wichtig und da ihr eigener Status davon abhängt, mit wem sie wie in Gruppen interagieren, können sie Menschen mit niedrigem Status schnell ausschließen. Autistische Personen können hierbei als Integrationskräfte dienen, da aus ihrer Sicht keinerlei Status verlorengeht, wenn sie gute Kontakte zu Menschen mit niedrigem Status (aus der Mehrheitssicht) pflegen. Sie spenden sozusagen ihren eigenen Status.
Autistische Menschen fühlen intuitiv keine sozialen Gruppen, sondern fokussieren sich auf viele Einzelkontakte. Das hat mit der zentralen Kohärenz in der Wahrnehmung zu tun. https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrale_Koh%C3%A4renz
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